Kunsttherapie

KunsttherapieDer Einsatz von Kunsttherapie in der Palliativmedizin bietet Unterstützung bei der Verarbeitung und Bewältigung der Krankheit und krankheitsbedingten Begleitsymptomen. Sie trägt zur Lösung emotionaler Blockaden bei und unterstützt im Prozess des Loslassens und Abschiednehmens. In einer besonderen Lebensphase bietet Kunsttherapie auf schöpferische Art und Weise Entlastung und Klärungshilfe, die sich an den Bedürfnissen des Betroffenen und am Augenblick orientiert. Der Therapeut sucht gemeinsam mit dem Patienten nach dem Ausdrucksmittel (Farben, Materialien), das ihn in der augenblicklichen Situation Halt und Unterstützung gibt.


Musiktherapie

„Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu
schweigen unmöglich ist.“ (Victor Hugo)IMG_5444

Die Musiktherapie ermöglicht einen direkten Zugang zu Gefühlen und verdrängten Emotionen. Die Musik kann dabei helfen, das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele wieder herzustellen. Als nonverbales Medium unterstützt Musik, um in Worten kaum auszudrückende Empfindungen mitzuteilen. Zudem kann Musik
entspannend und befreiend wirken und die emotionale Verfassung von Patienten und Angehörigen verbessern.
Die Therapie kann sowohl aktiv, beispielsweise durch das Singen von Liedern, oder passiv durch das gemeinsame Hören von Klängen und Musik erfolgen.


Das Haustierprojekt

hundetherapie_3Haustiere haben einen hohen Stellenwert in der Familie. Sie vermitteln Nähe und lebendige Wärme. Der Besuch des eigenen Haustieres auf der Palliativstation kann das allgemeine Wohlbefinden des Patienten fördern und durch Körpernähe und positive Energie von Ängsten befreien und zur Entspannung des Patienten beitragen.

Um die Besuche zu ermöglichen, müssen strenge hygienische Vorkehrungen getroffen werden. Der positive Einfluss der Tierbesuche und die Freude der Patienten überwiegen aber diesen zusätzlichen Aufwand.

Besuchstiere dürfen sowohl Hunde als auch Katzen sein.